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» Mehr Europa! – aber wie? Europatag 2011 am AGQ
Im der Europaschule Artland-Gymnasium geht es das Jahr über durchaus europäisch zu - aber kaum einmal so wie in diesen Zeiten: Am frühen Morgen des 16. 5. kam eine Gruppe von Achtklässlern aus Valencia zurück, wo sie an einem Schülertreffen teilgenommen hatte; am Morgen fuhren Schülerinnen und Schüler aus der 10. und 11. Jahrgangsstufe zur Austauschwoche nach Emmen, in der nächsten Woche zum gleichen Zweck 35 junge Leute nach Alençon.
Die meisten Schülerinnen und Schüler (und Lehrkräfte) hat aber wohl eine besondere Veranstaltung erreicht: In vielen Schulen in der ganzen Republik fand am 16. Mai ein Aktionstag „Europa“ statt, der im AGQ als Podiumsdiskussion zu europäischen Themen durchgeführt wurde. Die im Bundestag vertretenen Parteien hatten Persönlichkeiten aus der Kreis- und Landespolitik geschickt, die vor den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 über einige in den Politik-Kursen ausgesuchte Problemkreise debattierten; vor allem waren das die aktuelle Flüchtlingsfrage und allgemein die Einwanderungspolitik der EU sowie die Bildungspolitik der EU und ihres Mitglieds Deutschland.
Auf dem Podium saßen also zwei Landtagsabgeordnete, zwei ehemalige AGQler, drei Quakenbrücker ... aber doch insgesamt nur fünf Personen: Filiz Polat (Bündnis 90/Die Grünen, MdL aus Bramsche), Christian Calderone (Kreisvorsitzender der CDU aus Quakenbrück), Andreas Maurer (Die Linke, aus Quakenbrück), Kay-Detlev Brose (FDP-Kreisvorstand, Osnabrück) und Claus Peter Poppe (SPD, MdL aus Quakenbrück). Die Debatte wurde ruhig und geschickt von Moritz Frechen und Jan Marquardt moderiert.
Aufmerksame Zuhörer(innen) notierten unter den Diskutanten große Übereinstimmung über die Schwere und Dringlichkeit der Probleme wie auch über viele Ziele der europäischen Einigung, andererseits aber auch deutliche Unterschiede in der Beurteilung der Lage und ihrer Ursachen, im Umgang mit Flüchtlingen und in der Gestaltung der Bildungspolitik.
Bei so interessanten Beiträgen, sachkundiger Moderation und großer Aufmerksamkeit auf Seiten der etwa 150 Schülerinnen und Schüler verging die Zeit wie im Fluge, und als Moritz und Jan, nachdem sie ihren Mitschülern Gelegenheit zum Fragen gegeben hatten, die Veranstaltung beendeten, durfte man sicher sein, dass die Anwesenden eine interessante und lehrreiche Doppelstunde verbracht hatten. Beide dankten Frau Ahrndt und Herrn Bumb für die inhaltliche Vorbereitung, Marco Lamping für die Technik und vor allem Frau Schneider, der Schulassistentin, für die schöne Dekoration.

Europatag 2011

Europatag 2011

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