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» Austausch mit Roudnice nad Labem 2012
Montag bis Mittwoch - geschrieben von Sara Nichting
Als wir am Montag nach ca. 9 Stunden Fahrt in Roudnice nad Labem ankamen, wurden wir sehr herzlich von unseren Gastschülern empfangen. Wir wurden zugeteilt und fuhren dann in unsere Familien.

Am nächsten Tag trafen wir uns allesamt im Deutschraum der Schule und wurden sehr herzlich vom Schulleiter des Gymnáziums Roudnice begrüßt.
Wir besprachen einige Dinge und machten ein Quiz zusammen mit unseren Gastschülern über den Ort. Danach besichtigten wir die gegenüberliegende Kirche, den Wachturm und den gesamten Ort. Wir hatten noch etwas Zeit, bis wir uns wieder in der Schule trafen, also tauschten wir unsere Euros in der Bank gegen tschechische Kronen ein. Als wir uns dann wieder in der Schule trafen, erzählte uns die tschechische Deutschlehrerin noch etwas über Prag und dessen Sehenswürdigkeiten.

Am Mittwoch fuhren wir gemeinsam mit dem Zug eine dreiviertel Stunde nach Prag. Dort angekommen, ging es gleich von der einen Sehenswürdigkeit zur anderen, wie zum Beispiel der Karlsbrücke oder der St. Vitus- Kathedrale. Danach hatten wir noch etwas Freizeit und konnten noch ein bisschen shoppen. In Roudnice angekommen, gingen einige von uns noch in den Stadtpark. Am Abend fielen wir dann in unsere Betten.

Donnerstag bis Samstag - geschrieben von Alexandra Machnis
Am Donnerstag starteten wir mit ein paar allgemeinen Informationen erst um 10 Uhr an der Schule und fuhren nach dem Mittagessen in der Schulmensa mit dem Bus zum Fuß des Berges Řip. Diesen 455,2 m hohen Berg erklommen wir dann in den nächsten gefühlten 24 Stunden, wobei einige unterwegs verloren gingen, aber zum Glück nach einiger Zeit doch wieder den Anschluss fanden. Der Aufstieg hatte sich dennoch gelohnt, denn von dort aus konnte man den Ausblick über die ganze Stadt Roudnice und einige umliegende Dörfer genießen. Als wir den ganzen Weg wieder zurück gelaufen waren, fuhren wir weiter zum Bowling, wo jeder mit seinem Partner ein Team bildete und wir 2 Stunden lang, mit mehr oder weniger Erfolg, Spaß hatten.

Freitag, der letzte Tag mit Programm, begonnen wir mit einer Zugfahrt nach Theresienstadt. Wir mussten uns etwas beeilen, da wir mit der Führung in dem Gefängnis pünktlich beginnen sollten. Dies fiel wiederum einigen nicht so leicht nach den letzten Tagen voll "Wanderungen" , die auch heute nicht aus blieben. Das Gefängnis in Theresienstadt, war ein Gefängnis zur Nazizeit und beherbergte daher damals viele Juden und Gegner des Regimes. Die ganze Stadt war zu der Zeit ein Judenghetto gewesen, was die Stimmung somit nicht gerade aufheiterte. Ich glaube ich kann für alle sprechen wenn ich sage, dass der Besuch einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Nach der Führung hatten wir den Nachmittag über komplett frei, sodass jeder von uns noch etwas Zeit mit seinem Partner verbrachte. Abends trafen wir uns dann mit allen Teilnehmern (ausschließlich Lehrern, die wir im nach hinein doch trafen) in einem italienischen Restaurant und rundeten den Besuch damit ab.

Am Samstagmittag machten wir uns dann auf den Heimweg, wobei der Abschied noch nicht ganz so schwer fiel, auch wenn uns die Schüler schon ans Herz gewachsen waren, denn am 15.10.2012 werden wir sie schon alle wiedersehen, wenn sie uns in Quakenbrück besuchen kommen.

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