MIG – Management Information Game

Management Information Game (MIG) 2020

Im Zuge des Management Information Games (kurz: MIG) wurden 23 Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Artland-Gymnasiums Quakenbrück zu Leitern ihrer eigenen fiktiven Unternehmen.         
Das MIG fand in diesem Jahr vom 13. – 17. Januar in der Firma Delkeskamp Verpackungswerke GmbH in Nortrup statt, von der wir herzlich aufgenommen und versorgt wurden.   
In drei Gruppen mussten wir jungen Unternehmensleiter für sechs Quartale wichtige unternehmerische Entscheidungen treffen, um möglichst viel Gewinn zu erzielen. Zusätzlich hörten wir jeden Tag einige spannende und informative Vorträge über die Unternehmensorganisation, Bilanzen, Marketing, Personalmanagement, Nachhaltig-keit und Aktiengesellschaften. Außerdem nahmen wir an einer sehr interessanten Führung durch das Werk der Firma Delkeskamp teil.   
Das Highlight der Woche war für alle Spieler der am Donnerstag stattfindende Marketingabend. Alle drei Unternehmen haben für diesen Abend einen beheizbaren Fahrradsattel entwickelt, für diesen ein Marketingkonzept erarbeitet und eine Präsentation vorbereitet. Am großen Abend waren viele bekannte Gesichter der Artländer Wirtschaft und unsere Lehrer anwesend und stellten unsere Produkte auf den Prüfstand.         
Obwohl einige Gruppen reicher an wirtschaftlichem Gewinn waren als andere, haben alle Teilnehmer an Erfahrungen für ihr Leben gewonnen und allen hat es eine Menge Spaß gemacht.       
Wir danken den Sponsoren und dem AGQ, die uns diese tolle Erfahrung ermöglicht haben.

Jette Landwehr

MIG 2018

MIG 2015

Wie führt man eigentlich ein eigenes Unternehmen? Oder vermarktet ein selbst herausgebrachtes Produkt so, dass es sich gegen die der konkurrierenden Marktbeteiligten behaupten kann?
Dies fragte sich so manch einer von uns, als wir uns an einem grauen Montagmorgen bei Delkeskamp in Nortrup versammelten, wo dieses Jahr das Unternehmensplanspiel Management Information Game (kurz: MIG genannt) stattfand. Denn statt zur Schule zu gehen, sollten wir, ganz normale Schüler der Q1, nun für die Woche vom 12. bis zum 16. Januar in die Rollen von Unternehmern schlüpfen und eingeteilt in drei Gruppen so unsere fiktiven Unternehmen leiten und unsere Produkte sowie besondere Marketingstrategien planen.

Ein wenig aufgeregt, aber auch voller Vorfreude auf das, was uns erwarten würde, trafen wir in dem kleinen Fachwerkhaus ein, wo wir uns sofort wohlfühlten, was zum einen an der Freundlichkeit des Spielleiters, aber zum anderen auch an der Gemütlichkeit und Heimeligkeit der Räumlichkeiten lag. Auch Essen und Trinken gab es reichlich, sowie täglich ein leckeres Mittagessen, was auch nötig war, da unser Arbeitstag immer pünktlich um 8:45 Uhr startete und meist erst um ca. 18:00 Uhr endete. Anfangs kam uns dies noch lang vor, aber man gewöhnte sich sehr schnell daran und nutzte die Zeit voll und ganz, denn es gab immer viel zu tun.

Vormittags wurden Vorträge von Leuten von verschiedenen Unternehmen aus dem Umkreis gehalten, welche sehr lehrreich waren und uns auch in der Praxis, z.B. bei der Frage um die richtige Marketingstrategien, geholfen haben. Nach dem Mittagessen arbeiteten die einzelnen Gruppen weiter an den finanziellen Aspekten und tüftelten an Marketingstrategien für den Donnerstagabend, weil an diesem einen Abend die ,,Unternehmen“ ihr Produkt vor wichtigen Persönlichkeiten von lokalen Unternehmen präsentieren mussten. Bei dem Produkt handelte es sich übrigens um einen Aufsitzstaubsauger für Kinder, der sowohl nützlich für die Eltern als auch unterhaltsam für die Kleinen sein sollte.

Das Arbeiten in den Gruppen machte allen Spaß, manchmal war es zwar ein wenig anstrengend, da immer viel diskutiert wurde, doch auch das war wichtig, um die bestmöglichsten Ergebnisse erzielen zu können. In dieser Woche waren nun mal Teamgeist und Ideenreichtum wichtig, aber eben auch Durchsetzungsfähigkeit!

Schließlich fieberten alle schon dem Donnerstag entgegen, und als der schließlich da war, durften wir erst mal den Betrieb Delkeskamp besichtigen und danach ging es richtig los: Die letzten Vorbereitungen für den Abend wurden getroffen, alle warfen sich in Schale (in diesem Fall Businesskleidung) und plötzlich war wirklich jeder einfach nur ziemlich nervös und aufgeregt. Doch dies war eigentlich unbegründet, da alles gut lief und auch die stechenden Fragen der Gäste (fast) immer beantwortet werden konnten. Nachdem die große Anspannung abgefallen war, merkten wir alle erst, wie hungrig wir eigentlich waren. Da passte es natürlich, dass danach ein Abendessen mit unseren Gästen anstand, wobei wir auch die Möglichkeit hatten, Kontakte zu knüpfen, die später evtl. wichtig sein könnten. Nachdem wir uns gut unterhalten hatten, mussten wir auch schon wieder nach Hause, da wir für den nächsten Tag gut ausgeruht sein mussten.

Am Freitag folgte nämlich nach einer kurzen letzten Vorbereitungsphase die Hauptversammlung, in der jede Abteilung der einzelnen,,Unternehmen“ ihr Vorgehen vorstellen sollte. Auch danach wurden wir mit Fragen gelöchert, und am Ende hieß es: ,,Entlastet oder nicht entlastet?“ Zum Glück wurden alle drei Unternehmen entlastet und so standen schließlich die endgültigen Platzierungen fest:

1. Platz: ,,BaBuBa AG“

Nils Barlage, Jan Batke, Sophie Busse, Lennart Frese, Malte Lauck, Angelos Pasderis, Marit Siemer und Tobias Stabrey

2. Platz: ,,InnoToy AG“

Michael Eversmann, Max Gehring, Sören kleine Burhoff, Dajana Leis, Michel Rode, Jessica Steigerwald, Hannes Tellmann und Mathis Trepte

3. Platz: ,,Cleankids AG“

Lisa Behre, Irene Friesen, Lisa Hackmann, Pia Kirchner, Julia Lamping und Laura Thomas

Die Woche beim MIG hat allen sehr viel Spaß gemacht, da man neue Herausforderungen annehmen und sich im Team beweisen konnte. Außerdem haben wir haben in kurzer Zeit unglaublich viel gelernt und hatten endlich mal die Möglichkeit, das Wissen, das wir im Wirtschaftslehreunterricht nur in der Theorie kennengelernt haben, auch mal in der Praxis anzuwenden. Es war sehr interessant, lehrreich und wir hatten die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und zu sehen, ob ein Beruf in der Wirtschaft für uns in Frage käme. Bis auf ein paar technische Probleme mit dem neuen Rechenprogramm gab es also absolut nichts, was am MIG nicht positiv war.
Wir danken dem AGQ und den Sponsoren, uns dies ermöglicht zu haben.

Jessica Steigerwald