{"id":1650,"date":"2020-03-30T14:53:44","date_gmt":"2020-03-30T12:53:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/?p=1650"},"modified":"2025-08-07T19:10:18","modified_gmt":"2025-08-07T17:10:18","slug":"salutogenese-sweet-chocolate-city","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/2020\/03\/30\/salutogenese-sweet-chocolate-city\/","title":{"rendered":"Salutogenese &#8211; Sweet Chocolate City"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Projekt &#8222;Sweet Chocolate City&#8220;<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201cSweet Chocolate City\u201d \u2013 ein soziales Unterrichtsprojekt der besonderen Art In ihrem Unterrichtsprojekt \u201eSweet Chocolate City\u201c erfinden die Sch\u00fclerInnen der 6C und ihre Lehrerin, Frau Sablotny, eine fiktive Welt, die sie anschlie\u00dfend mit Leben f\u00fcllen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Interaktion der Teilnehmer in Arbeitsgruppen. Erst ganz am Schluss werden die Ergebnisse, die Rollenspiele, vorgestellt.&nbsp;<br>Das Besondere f\u00fcr alle Beteiligten ist nach wie vor, dass die zu Beginn des Projektes gemeinsam festgelegten Inhalte den Teilnehmern Raum f\u00fcr eigenes Konstruieren und Gestalten erm\u00f6glichen und so Sch\u00fcler und Lehrerin aktiv am eigenen Lernprozess beteiligt sind. Dass die gew\u00e4hlte Sozialform die des offenen Unterrichts ist, ergibt sich dabei automatisch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas Fazit der Sch\u00fclerInnen nach zwei Jahren Projektarbeit ist sehr positiv und spiegelt den beobachtbaren Entwicklungsprozess der Klasse wieder, so Dr. Eckhart Schiffer, wissenschaftlicher Begleiter des Projektes. \u201eWar zu Beginn schon ein intensiver Einsatz der Lehrerin erforderlich, um die vielen gleichzeitig hervorgebrachten kreativen Text- und Gestaltungsbeitr\u00e4ge sowie die verschieden-en Handlungsimpulse zu koordinieren, konnten die Sch\u00fclerInnen im weiteren Verlauf immer selbst\u00e4n-diger Ideen geordnet sammeln sowie kleine Aktionsgruppen bilden, in denen gemeinsam Szenen-Texte entworfen und geprobt wurden. Die Verst\u00e4ndigung und das wechselseitige Verstehen wurden immer besser. Dadurch konnten auch vereinzelte Konkurrenzkonflikte leichter entsch\u00e4rft werden. Auch das Erfassen der Ver\u00e4nderung mittels eines standardisierten Fragebogens am Ende des Schuljahres ergab gegen\u00fcber der Vorbefragung im ersten Halbjahr eine deutliche Zunahme der so genannten Mentalisierungsneigung von 30%. Mit letzterer ist kurz gesagt die Bereitschaft gemeint, sich selber von au\u00dfen und den anderen von innen wahrnehmen zu k\u00f6nnen und zu wollen. Fairplay ist dadurch die vorrangige Umgangsweise der Sch\u00fcler miteinander. \u2026 die \u201eversch\u00e4rfte Beobachtung untereinander\u201c ist nicht nur schwierig umzusetzen, sondern kann auch das Gegenteil f\u00f6rdern. N\u00e4mlich ein von Misstrauen gepr\u00e4gtes Klima, das eher Mobbing und Vereinzelung beg\u00fcnstigt als verhindert. Das bedeutet: Im Hinblick auf soziale Gesundheit \u2026 die salutogenen, d. h. gesundheitsf\u00f6rderlichen Momente bedenken.\u201c<\/em><br><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projekt &#8222;Sweet Chocolate City&#8220; \u201cSweet Chocolate City\u201d \u2013 ein soziales Unterrichtsprojekt der besonderen Art In ihrem Unterrichtsprojekt \u201eSweet Chocolate City\u201c erfinden die Sch\u00fclerInnen der 6C und ihre Lehrerin, Frau Sablotny,<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1650","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","comments-off"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1650"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1651,"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650\/revisions\/1651"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artland-gymnasium.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}